ISBN-13: 9783668044678 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der goldene Topf von E. T. A. Hoffmann thematisiert die Entwicklung des Studenten Anselmus und sein Verhaltnis zur Realitat. Auf der einen Seite gibt es die Realitat des Alltags, in welcher das Leben in geordneten Bahnen verlauft und auf der anderen Seite den fantastischen Bereich, in dem sich wunderbare Phanomene ereignen . Die Frage nach der Wirklichkeit stellt also eine Kernfrage im Werk dar. Daher wird in dieser Hausarbeit zunachst untersucht, wie sich diese beiden Welten gegenseitig durchdringen. Daraufhin wird die Frage geklart, warum nicht alle Menschen das Fantastische sehen konnen. Das Erkenntnisinteresse besteht nun in der Untersuchung, ob der Erzahler, Anselmus sowie einige weitere Personen im Werk psychisch krank sind und sich das Marchen von Atlantis nur einbilden oder ob der Leser und die Burger im Marchen nur nicht fahig sind, das Fantastische zu sehen. Im Folgenden wird anhand von Publikationen diverser Autoren und geeigneter Textstellen aus dem Marchen geklart, wann genau die reale Welt aufhort und die des Wunderbaren anfangt. Zusatzlich wird untersucht, warum nicht alle Burger das Fantastische sehen, beziehungsweise was diese tun konnen, um sich dafur zu offnen. Der letzte Punkt erlautert noch einmal das Binnenmarchen, welches innerhalb des Marchens vorkommt. Denn schlielich dreht sich die Kernfrage genau um diese Binnengeschichte, namlich um Atlantis. Ist das Binnenmarchen Wahrheit oder Fiktion?