ISBN-13: 9783638836159 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 2,3, Freie Universitat Berlin, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Grundlage einer jeden Demokratie ist die Volkssouveranitat; die Macht besitzt nicht der durch das Volk legitimierte Vertreter, sondern das Volk selbst. Von entscheidender Bedeutung fur diese demokratische Vorstellung ist dabei der Vorgang der Reprasentation. Der Begriff der reprasentativen Demokratie beinhaltet bereits diesen Terminus und weist auf die fundamentale Bedeutung der Reprasentation hin. So kann beispielsweise ein Vertreter des Volkes als der Reprasentant desselben gelten. Dieses wird wiederum zu den Reprasentierten. Eine ausfuhrlichere Definition dieses Vorgangs folgt im dritten Kapitel. Die oben gewonnene Erkenntnis ist elementar fur die zentrale Fragestellung dieser Arbeit: Ziel ist es, herauszufinden, welche Anforderungen potentielle Reprasentanten im Wahlkampfjahr 2002 erfullen mussten. Um dies zu analysieren, beziehe ich mich auf Wahlplakate aus der Bundestagswahl des selben Jahres, die den damaligen CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber abbilden. Dabei konfrontiere ich Abbildungen seitens der eigenen Fraktion (Selbstdarstellung) mit Abbildungen auf Wahlplakaten der Partei Bundnis 90 die Grunen (Fremddarstellung) (vgl. Kapitel funf). Vergleicht man diese beiden Plakate so konnen zumindest Aussagen daruber getroffen werden, welche Eigenschaften von einem Reprasentanten erwunscht bzw. abgelehnt werden. Eventuell sind auch Ruckschusse uber das Demokratieverstandnis der bundesdeutschen Bevolkerung moglich. Problematisch erweist sich allerdings, dass im Rahmen dieser Arbeit lediglich Einzelfalle analysiert werden konnen. So ist es schwierig, die spateren Erkenntnisse zu verallgemeinern. Des weiteren hoffe ich auch bildnerische Mittel festzustellen, die benutzt werden, um den gewunschten Effekt zu erzielen. Den Anspruch, eine tendenzielle Ikon"