ISBN-13: 9783638825511 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
ISBN-13: 9783638825511 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,0, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Veranstaltung: Hauptseminar, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es lag Wechselstimmung in der Luft im Wahljahr 1969. Die SPD stand fur auen- wie innenpolitische Veranderungen und traf damit den Nerv der Zeit. Juniorpartner wurde die FDP, eine Partei, der ebenfalls nach einem Wechsel zumute war - die Liberalen hatten die Zeichen der Zeit erkannt. In der Familienpolitik sollte mehr verandert werden als nur die Strukturen, es fand ein kompletter Paradigmenwechsel statt. War die Familienpolitik von den Sozialdemokraten zuvor eher stiefmutterlich behandelt worden, versprach man sich nun von ihr die Durchsetzung hehrer Ziele wie den Ausgleich sozialer Ungerechtigkeit und die Emanzipation der Frau. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der sozialliberalen Familienpolitik, mit deren Vorgeschichte, ihren Zielen und den von 1969 bis 1982 unter den vier sozialdemokratischen Familienministerinnen Kathe Strobel, Katharina Focke, Antje Huber und Anke Fuchs getroffenen Manahmen, verabschiedeten Gesetzen und eingeleiteten Projekten. Zunachst soll der politische und zeitpolitische Hintergrund naher beleuchtet werden, der die Reformen und Anderungen auch im Bereich der Familienpolitik pragte. Weiter werden die grundlegenden familienpolitischen Positionen der damals an der Regierung beteiligten Parteien untersucht, ehe die wesentlichen Veranderungen in der Familienpolitik herausgearbeitet werden. Schlielich soll anhand der Entwicklungen dieser Zeit bilanziert werden, in welchem Umfang die Koalition aus SPD und FDP ihren eigenen Anspruchen gerecht werden konnte, und was dauerhaft geblieben ist von der neuen Familienpolitik der sozialliberalen Koalition der Jahre 1969 bis 1982.