ISBN-13: 9783638707701 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 108 str.
ISBN-13: 9783638707701 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 108 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,1, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Institut fur Politische Wissenschaften), 142 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Alterspyramide steht Kopf. Bildete fruher eine breite Geburtenfront die Basis der sich nach oben altersmaig ausdunnenden Pyramide, so ist dieses Fundament heute merklich zusammengeschrumpft. Breit hingegen lauft die ehemalige Pyramide nun nach oben zu - die Bevolkerung wird immer alter. Und nicht nur das: Gerade die uber 60-Jahrigen strahlen momentan in neuem Glanz. In der Wirtschaft wird immer mehr von der Parole Abstand genommen, die Fuhrungsebenen seien gnadenlos zu verjungen, weil sonst gar nichts mehr vorangehe.1 Der Schuhhersteller Salamander soll von einem 65-Jahrigen aus der Krise gefuhrt werden, Hewlett-Packard Deutschland reaktivierte den 63- jahrigen Computerspezialisten Jorg Menno Harms als Topmanager. Wissen und Erfahrung werden teilweise wieder hoher geschatzt als Jugend. Weniger geschatzt wird die Altersentwicklung dagegen in der Politik. Das Phanomen der zunehmenden Alterung der Bevolkerung stellt die entwickelten Industrienationen der Welt vor enorme Herausforderungen. Viele Bereiche der aktuellen Politik werden durch die demographische Entwicklung beeinflusst: Insbesondere die Diskussion um den Umbau beziehungsweise Abbau des Sozialstaates sei hier genannt. Verscharfend kommt hinzu, dass die demographische Entwicklung ein langfristiger Prozess ist, der sich nicht durch kurzfristig angelegte Gegenmanahmen aufhalten lasst. Auch in der offentlichen Diskussion nehmen die alteren Mitburger einen breiten Raum ein. Zum Thema "Rente" liest man beinahe taglich etwas in den Zeitungen, Begriffe wie "Generationengerechtigkeit" sowie "Gesellschaftsvertrag" sind allgegenwartig. Man wei vieles von den Alteren: Was sie kaufen, wie sie leben, wie viel Geld sie zur Verfugung haben. Jedoch, wie wa