ISBN-13: 9783668072039 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll die gelungene Vermittlung der Kuba-Krise in einem Spielfilm dargestellt werden. Spielfilme, die ein historisches Thema als Hauptgegenstand haben, haben es schwer. Einerseits verlangt der Historiker maximale Genauigkeit und erwartet vom Film, dass dieser so nah wie moglich an den tatsachlichen Ereignissen bleibt, andererseits dient ein Spielfilm immer einem kommerziellen Zweck und soll moglichst viele Menschen ins Kino oder vor die Fernsehschirme locken. Damit dies gelingt, muss sich ein Spielfilm zwangslaufig etwas ausdenken, was die Menschen fesselt. Er braucht also eine Handlung, muss Emotionen in den Film bringen und Figuren schaffen, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann. Diese Voraussetzung fuhrt meistens dazu, dass das historische Ereignis nur noch im Hintergrund auftritt, und der Film sich im Hauptsachlichen um die erfundene Handlung dreht. Wahrend dies dem normalen Zuschauer gefallt, wird der Historiker meistens eher enttauscht. Es kann aber auch gelingen, einerseits die historische Wahrheit und Genauigkeit so genau wie moglich wiederzugeben, dem Zuschauer aber andererseits auch einen Film zu prasentieren, der spannend und unterhaltsam ist und einer klaren Handlung folgt. In der vorliegenden Arbeit soll ein Film dargestellt werden, dem dies gelungen ist, namlich "Thirteen Days," welcher die Kuba-Krise zum Thema hat. Dazu sollen zunachst die Chancen und Risiken von Geschichte im Spielfilm dargestellt werden, anschlieend die historischen Ereignisse der Kuba-Krise. Der Inhalt des Films soll als nachstes dargestellt werden, gefolgt von drei ausgewahlten Szenen. Davon ist eine historisch so authentisch wie moglich, eine frei erfunden und die dritte stellt einen Mittelweg dar.