ISBN-13: 9783638736145 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 104 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Borse, Versicherung, Note: 2,3, Universitat Potsdam, 48 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben Akteuren des Staats- und Wirtschaftssektors sind Stiftungen ein wichtiger Bestandteil des so genannten Dritten Sektors und tragen zunehmend Verantwortung in verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (z.B. Kultur, Bildung, Wissenschaft, Umweltschutz, Wohlfahrtspflege). Auf Grund der angespannten Haushaltslagen von Bund, Landern und Kommunen werden staatliche Leistungen in vielen Bereichen immer weiter gekurzt und privates Engagement (z.B. in Form von Stiftungen) immer wichtiger. Aktuell erlebt besonders das deutsche Stiftungswesen einen regelrechten Grundungsboom. Die Zahl und Groe der Stiftungen in Deutschland wachst stetig und einiges spricht dafur, dass dieser Trend auch in den nachsten Jahren anhalten wird. Trotzdem ist das Thema Stiftungen in der Offentlichkeit wenig bekannt, was auch in der mangelnden Bereitschaft zur Publizitat vieler Stiftungen begrundet liegt. Die vorliegende Arbeit soll deshalb das deutsche Stiftungswesen genauer beleuchten. Der Schwerpunkt soll dabei auf dem Umgang der Stiftungen mit ihrem Vermogen liegen. Jede Stiftung hat dabei zum einen die Aufgabe hohe Ertrage zur Erfullung des Stiftungszwecks zu erwirtschaften und muss auf der anderen Seite dafur sorgen, dass das Stiftungsvermogen real erhalten bleibt (was den Ausgleich inflationar bedingter Kaufkraftverluste einschliet). Fur den dauerhaften Erfolg sind beide Aufgaben gleichermaen entscheidend. Folglich muss das Management einer Stiftung der Vermogensanlage und -verwaltung besonderes Augenmerk schenken. Trotzdem wurde dem Vermogensmanagement lange Zeit in deutschen Stiftungen nur wenig Beachtung gezollt. Auf Grund der fur Stiftungsanlagen positiven Kapitalmarktkonstellation in der Vergangenheit bis zum Jahre 2000 hatten Stiftungen recht selten Probleme mit der Erfullung ihres Zwecks. Die