ISBN-13: 9783640357987 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die rechtlichen und politischen Grundlagen des mannlichen Ernahrermodells, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits in den siebziger Jahren begann Schweden als erstes europaisches Land, seine Sozialpolitik zugunsten mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern auszurichten. Als Resultat dessen gilt Schweden heute in der Forschung als Musterbeispiel eines so genannten schwachen Ernahrermodells." Das Gegenstuck dazu, das starke Ernahrermodell," wird unter anderem von Deutschland verkorpert. Ausgangspunkt fur diese Klassifizierung bildet die wohlfahrtsstaatliche Sozialpolitik, die in ihrer Gestaltung qualitativ variieren kann. So sorgt sie dafur, dass die geschlechterspezifische Arbeitsteilung im starken Modell gefestigt oder im schwachen Modell verringert wird. Das Konzept der geschlechterspezifischen Arbeitsteilung wiederum beruht zumeist auf einem traditionellen Leitbild, welches Frauen primar die unbezahlte Reproduktions- und Sorgearbeit und Mannern die marktvermittelte Lohnarbeit zuweist. Eine derartige Arbeitsteilung ist ein Grund, weshalb es zum Auftreten von Geschlechterungleichheit kommt. Im Zentrum dieser Arbeit soll nun die Uberlegung stehen, inwiefern es moglich ist, durch Ubertragung bestimmter sozialpolitischer Elemente eines schwachen auf ein starkes Ernahrermodell, im starken Modell mehr Gleichberechtigung zu erzielen. Da ein wichtiges Element in der Vermittlung zwischen Familie und Beruf die Elternzeit- und Erziehungsgeldregelung ist, erscheint es interessant, den Umgang Schwedens (als Beispiel eines schwachen Ernahrermodells) dem Umgang Deutschlands mit dieser Problematik (als Beispiel eines starken Ernahrermodells) gegenuberzustellen. Im Folgenden werden zunachst in einem kurzen Abriss"