ISBN-13: 9783656453888 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit einem besonders auffalligen und gleichzeitig hochproduktiven Wortbildungstypus der romanischen Sprachen (vgl. Gather 2001: 1), den sogenannten Verb-Nomen-Komposita (im Folgenden VNK) des Typus apriscatole, asciugamano, tagliacarte oder guardaboschi (vgl. ders.: 7) im Italienischen, deren Bezeichnungsbereich wie folgt beschrieben werden kann: Nominalkomposita, deren erster Bestandteil ein Verb ist, bezeichnen Personen oder Objekte bzw. Gerate oder Instrumente, die dadurch charakterisiert sind, dass sie die durch das Verb ausgedruckte Tatigkeit bzw. den Prozess (habituell) ausfuhren" (Seewald 1996: 116). Ausgehend von dieser Definition soll in einem ersten Schritt eine kurze sprachhistorische, diachronische Einordnung dieses Wortbildungstyps erfolgen. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt jedoch auf der synchronen Betrachtung und Beschreibung der VNK. Daher sollen in einem zweiten Schritt grundlegende Charakteristika dieser Komposita benannt und erlautert werden um im Anschluss daran die einzelnen Bestandteile des Kompositums sowie dessen Bezeichnungsbereiche naher zu analysieren. Besonders die Natur des verbalen Elementes, dem ersten Bestandteil der untersuchten Komposita also, stellt ein in der Sprachwissenschaft viel diskutiertes und nicht unproblematisches Thema dar. Die vorliegende Arbeit will hier einen Uberblick uber die Hauptthesen und die Argumente ihrer Vertreter geben und empirisch begrundbare Praferenzen aussprechen, wobei es fundamental ist, stets den Blickwinkel, also die Frage, ob es sich um eine synchrone oder diachrone Betrachtung des Phanomens handelt, zu berucksichtigen. Die Analyse der VNK des Italienischen soll dabei, vor allem bei der Untersuchung der Bezeich"