ISBN-13: 9783638677554 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 30 str.
ISBN-13: 9783638677554 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Veranstaltung: Wirtschaftsbezogene Kulturgeschichte Deutschlands, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Erlebnisorientierung ist die unmittelbarste Form der Suche nach Gluck."1 Dieses Zitat des Soziologen Gerhard Schulze enthalt ein wesentliches Element unserer momentanen gesellschaftlichen Situation: die Erlebnisorientierung. Vergleicht man die kulturellen und sozialen Tendenzen beispielsweise der 50er Jahre in Deutschland mit den neunziger Jahren bzw. heute, wird ein grundlegender Wandel sichtbar. Allein die Wert- und Moralvorstellungen scheinen sich im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich verschoben zu haben. Neue Lebensorientierungen fuhrten zu neuen Konsumgewohnheiten; unsere Gesellschaft wurde zur Wohlstandsgesellschaft, unser Konsum zum Erlebniskonsum. Gegenstand dieser Hausarbeit ist es, genannte Wandelprozesse vor allem im Zeitraum der neunziger Jahre zu beleuchten, und zwar im Hinblick auf soziologisch-kulturelle Entwicklungen einerseits und deren Einfluss auf die Werbung andererseits. Dabei sollen Ursachen fur die Herausbildung der sogenannten Erlebnisgesellschaft benannt und deren Wesen charakterisiert werden, um abschlieend diese Merkmale an Werbebeispielen der neunziger Jahre nachzuweisen. Das Interesse meiner Arbeit begrundet sich vor allem in der Aktualitat der Problematik, denn die "Erlebnisgesellschaft" ist kein Phanomen der Vergangenheit, sondern eher ein gesellschaftlicher Wandelprozess, der bis heute andauert. Mein Ziel ist es, einen Uberblick uber den Zusammenhang zwischen Erlebnisorientierung und veranderten Konsumgewohnheiten zu verschaffen, um eventuell zukunftige Tendenzen im Sinne von "Wird sich der Erlebnistrend in Gesellschaft und Werbung fortsetzen?" bzw. "Welche Trends herrschen Anfang des 21. Jahrhunderts vor?" aufzeigen zu konnen.