ISBN-13: 9783656613114 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 34 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Borse, Versicherung, Note: 1,7, FOM Essen, Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Hochschulleitung Essen fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Erstemission von Aktien, werden auf allen Aktienmarkten, systematische, uber-durchschnittliche hohe Gewinne am ersten Handelstag beobachtet. Dieses bei Initial Public Offerings auftretende Phanomen wird als Underpricing beschrieben und trifft international auf groes wissenschaftliches Interesse. In den 70er Jahren wurde Underpricing zum ersten Mal von Stoll und Curley (1970), Logue (1973), Reilly (1973) und Ibbotson (1975) diskutiert. Durch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Existenz des Underpricing belegt und gilt als anerkannt. So zeigen Loughran und Ritter (2004), dass bei 6.391 IPOs in den USA zwischen 1980 und 2003 ein durchschnittlicher Gewinn von 18,7% am Ende des ersten Handelstages erzielt wurde. In einer weiteren Studie prasentie-ren Banerjee et al. (2011) ein durchschnittliches Underpricing von 29,11% in 36 Landern zwischen 2000 und 2006. Ein Overpricing wurde in keinem der 36 untersuchten Lander festgestellt. Ritter und Welch (2002) behaupten sogar, dass es weltweit keine bekannte Ausnahme zu diesem Phanomen gibt. Underpricing scheint also ein international auftreten-des, von der Wissenschaft anerkanntes und nachgewiesenes Phanomen zu sein. Nun stellt sich jedoch die Frage worin die Ursachen des Underpricings liegen? Wieso konnen Anleger einen uberdurchschnittlich hohen Gewinn am ersten Handelstag erwarten? Die einschlagige Literatur bietet vielfaltige Erklarungsansatze, die mit unterschiedlichen Modellen versuchen, das Underpricing-Phanomen von IPOs zu erklaren. Ziel dieser Arbeit ist es, die Talanx AG auf Underpricing zu untersuchen und im Zuge dessen eine kleine Auswahl von Modellen und Ansatzen darzustellen und diese zu diskutieren.