ISBN-13: 9783640692248 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Umweltokonomie, Note: 2,7, Universitat Osnabruck, Veranstaltung: Finanzwissenschaftliches Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Fragen des Umweltschutzes beschaftigen nicht nur jeden Einzelnen, sondern auch Staaten weltweit, denn der Verfall der naturlichen Ressourcen gefahrdet die Lebensqualitat in einem bisher weitgehend unbekannten Ausmae. Da die Natur jedoch als offentliches Gut gesehen wird, ist der Staat gefordert die Interessen des Okosystems zu vertreten. In dieser Arbeit werden Instrumente zur Reduktion von Emissionen behandelt, also der Abgabe von schadlichen Substanzen an die Umwelt, die einen erheblichen Anteil der Umweltzerstorung ausmachen. Diese Emissionen entstehen bei der Produktion oder dem Konsum von Gutern oder Dienstleistungen und sind somit typische negative externe Effekte. Die sozialen Kosten des Emissionsausstoes ubersteigen die privaten Kosten. Dieser zusatzliche, von der gesamten Gesellschaft getragene, Aufwand fliet jedoch nicht in die Kostenfunktion des Produzenten (bzw. der Konsumfunktion des Konsumenten) ein. Die Aufgabe des Staates ist es, dieses Versagen des Marktes zu uberwinden und den zusatzlichen sozialen Aufwand in die Kostenfunktion mit einzubeziehen. Die dazu geeigneten umweltpolitischen Instrumente sind Quotenregelungen und Steuerabgaben. Die wirtschaftswissenschaftliche Forschung befasst sich seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit externen Effekten. Pigou hat 1920 in seinem Buch "The Economics of Welfare" angeregt, die zu niedrigen privaten Kosten durch eine Steuer an die sozialen Kosten anzugleichen. Durch die Sensibilisierung der Gesellschaft gegenuber Umweltthemen nahm uber die Jahre auch ihre Bedeutung in den Wirtschaftswissenschaften zu. Heute bildet die Umweltpolitik einen zentralen Bestandteil der Finanzwissenschaft.