ISBN-13: 9783838109701 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 108 str.
Nach Wasserstoff, Helium und Sauerstoff ist Kohlenstoff das haufigste Element im interstellaren Medium. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele der bisher im All gefundenen Molekule Kohlenstoff enthalten. Eine Gruppe von Molekulen, welche nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen, sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAHs). Diese werden sowohl als neutrale wie auch ionisierte Molekule als Bandentrager in vielen astronomischen Beobachtungen diskutiert, obwohl bisher noch kein individuelles PAH im interstellaren Medium identifiziert werden konnte. Fur eine solche Identifizierung sind Vergleichsspektren aus dem Labor unumganglich. In dieser Arbeit wurde zur Erzeugung von entsprechend kalten Molekulen in der Gasphase eine Uberschallexpansion eines Edelgases, welches mit den zu untersuchenden Molekulen vermischt wird, eingesetzt. Zur Verdampfung wurde hierfur sowohl die in unserer Gruppe etablierte Verdampfungstechnik des thermischen Heizens verwendet, als auch zwei unterschiedliche Laserverdampfungsquellen entwickelt und deren Verwendung in Verbindung mit der sogenannten Cavity- Ring-Down-Spektroskopie untersucht.
Nach Wasserstoff, Helium und Sauerstoff ist Kohlenstoff das häufigste Element im interstellaren Medium. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele der bisher im All gefundenen Moleküle Kohlenstoff enthalten. Eine Gruppe von Molekülen, welche nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen, sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAHs). Diese werden sowohl als neutrale wie auch ionisierte Moleküle als Bandenträger in vielen astronomischen Beobachtungen diskutiert, obwohl bisher noch kein individuelles PAH im interstellaren Medium identifiziert werden konnte. Für eine solche Identifizierung sind Vergleichsspektren aus dem Labor unumgänglich. In dieser Arbeit wurde zur Erzeugung von entsprechend kalten Molekülen in der Gasphase eine Überschallexpansion eines Edelgases, welches mit den zu untersuchenden Molekülen vermischt wird, eingesetzt. Zur Verdampfung wurde hierfür sowohl die in unserer Gruppe etablierte Verdampfungstechnik des thermischen Heizens verwendet, als auch zwei unterschiedliche Laserverdampfungsquellen entwickelt und deren Verwendung in Verbindung mit der sogenannten Cavity- Ring-Down-Spektroskopie untersucht.