ISBN-13: 9783638806220 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sport - Sportokonomie, Sportmanagement, Note: 2.3, Universitat Basel (Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Uni Basel), Veranstaltung: Personal- & Sportokonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern das Entlohnungssystem von Arbeitskraften eine Auswirkung auf deren Produktivitat hat, war schon oft Gegenstand von empirischen Untersuchungen. Lazear (2000) beispielsweise dokumentiert den Unterschied der Produktivitat der Arbeitskrafte vor und nach dem Ubergang von Stundenlohnen zu Stucklohnen und stellt eine signifikante Zunahme der Produktivitat fest.1 Der Turnierentlohnung als Spezialform der Leistungsentlohnung hingegen, wurde bislang deutlich weniger Gewicht verliehen. Die vorliegende Arbeit befasst sich denn auch genau mit dieser Form der Entlohnung und untersucht die Wirkung der gesetzten Anreize auf die Anstrengung der Turnierteilnehmer. Dabei bietet sich der Sport als Untersuchungsgebiet an, weil Daten uber die Anreize fur die Teilnehmer (Preisverteilung) vorhanden sind und unter gewissen Bedingungen die Anstrengung uber den erzielten Output (Rang) messbar ist.2 Zudem existieren gute Angaben uber individuelle Attribute der einzelnen Arbeitnehmer (Sportler), die Gehalter sind recht transparent und die gesamte Karriere der Sportler kann vollstandig verfolgt werden.3 Da diese Statistiken auch durchgehend detaillierter und genauer sind als typische mikrookonomische Daten, erachte ich es als sinnvoll, verschiedene Analysen aus dem Sport miteinander zu vergleichen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Turnierentlohnung auf ihre Anreizwirkungen hin zu untersuchen und im besten Fall allgemeingultige Erkenntnisse zu erhalten. (...)