ISBN-13: 9786209502606 / Niemiecki / Miękka / 2026 / 88 str.
Traumatische Zahnverletzungen - ZusammenfassungEinführungTraumatische Zahnverletzungen (TDI) umfassen Schäden an Zähnen (Kronen und Wurzeln) und ihren Stützstrukturen (parodontales Ligament, Alveolarknochen und umgebende Weichteile). Sie sind relativ häufig und machen etwa 5 % aller traumatischen Verletzungen bei Personen, die Erste Hilfe benötigen, und bis zu 17 % der Körperverletzungen bei Kindern im Vorschulalter aus. Kinder und Jugendliche erleiden TDIs häufig durch Stürze, Sport, Autounfälle oder Gewalt. Die globale Prävalenz liegt bei etwa 20 % in der jugendlichen Bevölkerung, wobei die Inzidenz bei Männern höher ist (Verhältnis Männer zu Frauen etwa 1,4:1). Unabhängig vom Ausmaß der Verletzung sind eine rasche Untersuchung und Behandlung von entscheidender Bedeutung, da eine rechtzeitige Behandlung die Zahnprognose verbessert und dazu beiträgt, Komplikationen zu vermeiden. Im Gegensatz zu zahnärztlichen Routineeingriffen ist die Traumabehandlung ungeplant und fallspezifisch und erfordert eine sorgfältige Diagnose, eine akribische Planung und häufig eine langfristige Nachsorge. Evidenzbasierte Leitlinien und Bevölkerungsdaten bilden die Grundlage für bewährte Verfahren zur Behandlung dieser Verletzungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Zahntrauma sofortige Aufmerksamkeit und einen systematischen Ansatz erfordert, um die Chancen auf Heilung und Zahnerhalt zu maximieren.