ISBN-13: 9783842898806 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 92 str.
Dieses Buch greift die Beziehung Morbus Parkinson und Dysarthrie auf und verknupft diese mit der Therapiemoglichkeit der Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus. Die Tiefenhirnstimulation stellt eine Therapieform der Parkinson-Krankheit dar, die mittlerweile seit knapp 30 Jahren Anwendung findet. Heute gehort sie zu den favorisierenden angewandten interventionellen Therapieverfahren des idiopathischen Parkinson-Syndroms. Daneben sind noch die subkutane Applikation von Apomorphin und die Gabe von L-Dopa zu erwahnen. Neurochirurgische Verfahren, wie die Tiefenhirnstimulation, sollen die medikamentosen Behandlungen jedoch ablosen bzw. soll die Medikamentendosis dadurch verringert werden konnen. Welche Vor- und Nachteile diese Verfahren haben wird im Laufe dieser Untersuchung geklart. Zu der medikamentosen Behandlung zahlt eine Vielzahl an verschiedenen Medikamenten. Das bekannteste Medikament ist das Levodopa, das jedoch nur der kurzfristigen Therapie dient, denn nach einer Langzeiteinnahme uberwiegen haufig die Nebenwirkungen. Daher suchte man nach einer langerfristigen Behandlungsmethode, die womoglich in der Tiefenhirnstimulation gefunden wurde. Hauptsachlich erwartet man sich von dieser operativen Methode eine dauerhafte Besserung der Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit (vgl. Schwarz & Storch 2007). Die Frage nach dem Effekt auf die Sprache soll in dieser Untersuchung besonders herausgestellt werden.