ISBN-13: 9783638662468 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf, Veranstaltung: Zeichentheorie, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Um Sprache verstehen zu konnen, bedarf es einiger Regeln, bekannten Vereinbarungen und Theorien. Ein Grossteil der existierenden Regeln und Theorien nehmen Bezug auf wortlich zu verstehende Ausdrucke und Satze. Die Zahl derjenigen, die fur das Verstehen der nichtwortlichen Rede oder Sprache relevant sind, ist jedoch begrenzt. Der Bereich des uneigentlichen Sprechens beinhaltet unter anderem die metaphorisch verwendete Sprache, die sowohl in unserer Alltagssprache, als auch in literarischen oder poetischen Texten Verwendung finden kann. Gerade der Metaphernbegriff ist mit seiner zweieinhalb Jahrtausende zuruckliegenden Geschichte eines der altesten Phanomene unserer Sprache. An diesem Punkt kommt unweigerlich die Frage auf, warum und wie bzw. ob Regeln dazu fahig sein konnen, das Metaphern - Verstehen bzw. das Verstehen poetischer Texte im Allgemeineren, in ihr Regelwerk aufzunehmen und zu erklaren. Hinzu kommt die Frage nach der Notwendigkeit einer Regel fur dieses bereits so lange existente Stilmittel. Doch gerade der metaphorische Sprachgebrauch birgt Problemrisiken, da Metaphern so einzigartig in ihrer Bedeutungsvielfalt sind. Je nachdem, ob der jeweilige Horer oder Leser sie in ihrer wortlichen Bedeutung oder im ubertragenen Sinn versteht, konnen Metaphern als sinnlos - dementsprechend wird der Kontext des gesamten Satzes in diesem Fall nicht verstanden - oder als besonders bedeutungsvoll aufgefasst werden. Daher ist jeder Bereich, in dem Sprache angewandt wird, auf Methoden der Analyse angewiesen, die den kreativen Denkvorgang beim Interpretieren und Verstehen von Metaphern lenken und erklaren