Vorwort.- I. Geschichtlichkeit und Gegenwärtigkeit der Werke Theodor Fontanes.- II. Vielstimmigkeit und Bewusstseinskritik. Formen der Dialogizität und Intertextualität.- III. Vom Sagennachklang zum Gesellschaftsecho. Spuren von Mündlichkeit und ihre künstlerische Funktion.- IV. Weisheiten und Dummheiten. Das Spannungsfeld von Aphorismen, Sentenzen und anderen Allgemeinaussagen.- V. Erzählkunst der feinen Unterschiede. Exemplarische Analysen zu den narrativen Techniken und Effekten der Distinktion.- VI. Zweideutigkeiten. Formen und Funktionen erotischer Anspielungen.- VII. »Weiber weiblich, Männer männlich«. Gender-Diskurse als Reden mit fremden Stimmen in Effi Briest.- VIII. Inauthentisch/authentisch – die Kunst, vom Tod zu erzählen: Der Stechlin.- IX. Ein Dienstmädchen, eine Leerstelle und deren antisemitische Konnotation im Stechlin.- X. Der Diskurs über die ‚dritte Konfession‘ in Mathilde Möhring und seine antisemitische Aufladung.- XI. Ressentiment statt Altersweisheit: antisemitische Gedichte des alten Fontane
Norbert Mecklenburg ist Professor em. für Deutsche Literatur an der Universität zu Köln.