ISBN-13: 9783640553228 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Alte Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Sulla, Sprache: Deutsch, Abstract: Fallt der Begriff Feindschaft oder gar Erzfeindschaft, so konnte ein historisch gebildeter Mensch sogleich an Personenpaare wie Stalin und Trotzkji oder Saladin und Richard Lowenherz denken. Aber auch die Antike bietet einige Beispiele. Als eine der erbitternsten Gegnerschaften gilt in der spaten romischen Republik die Beziehung zwischen Gaius Marius, dem siebenfachen Konsul und dem "dritten Grunder Roms"1 und Lucius Cornelius Sulla, dem 'dictator legibus scribundis et rei publicae constituendae'. Doch wie stand es wirklich um diesen Konflikt, von welcher Natur war er und ab wann kann man von einer Feindschaft, einer 'inimicitia', der beiden Personlichkeiten sprechen? War es ein rein individueller Konflikt aufgrund personlicher Aversionen, fand eine Interessensuberschneidung statt oder handelte es sich sogar um einen Stellvertreterkonflikt, in dem beide Reprasentanten verschiedener politischer Gruppierungen waren? All diese Fragen sollen in der vorliegenden Untersuchung geklart werden. Hierfur bietet es sich an, die beiden Protagonisten gegenuberzustellen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und wichtige Epochen und Stationen ihrer Lebenslaufe zu vergleichen. Daraus folgen im Einzelnen nach weitgehend chronologischer Ordnung deren Herkunft, deren Rolle im 'Bellum Iugurthinum', ihr Wirken in den Germanenfeldzugen, die innenpolitische Karriere und schlielich der Konflikt um den Oberbefehl gegen Mithridates. Innerhalb dieser Episoden sind vor allem diejenigen Passagen von Interesse, bei denen die zwei Protagonisten aufeinander trafen und es zu Interaktion kam. Als Quellen fur diese Untersuchung dienen in erster Linie die Parallelbiographien Plutarchs, welche - soweit bekannt - die umfangreichsten erhalten Quellen u