ISBN-13: 9783656481348 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,00, Hamburger Universitat fur Wirtschaft und Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet ist heute selbstverstandlicher Alltag, kommunikatives Ruckrat von Sozialitat und "unverzichtbarstes Medium" fur Jugendliche1 und ist somit langst nicht mehr nur fur Marketingspezialisten und ihre Auftraggeber interessant, sondern ruckt zunehmend auch in den Fokus soziologischer Betrachtungen. Dabei stehen zunehmend auch neue Formen der Vergemeinschaftung im Rahmen des Web 2.0 im Mittelpunkt des Interesses; Internetnutzer laden als so genannte "Prosumenten" bei youtube.com eigene Inhalte ins Netz, erstellen Profile auf verschiedenen Sozialen Netzwerkseiten wie Myspace.com oder Studivz.net, und unterhalten sich mit anderen Nutzern uber die verschiedenen angebotenen Kanale wie scype.com oder Twitter.com. Einer Untersuchung des Pew Research Centers aus dem Jahre 2006 zufolge sind 55% der jugendlichen Onlinenutzer in den USA zwischen 12 und 17 Jahren Mitglied in mindestens einer virtuellen Community (VC)2. Laut einer Studie des Nurnberger Marktforschungsinstituts ForschungsWerk aus dem Jahre 2009 sind fast zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland uber 18 Jahre Mitglied in einem oder mehreren Online-Netzwerken, wobei von den 18-29-jahrigen bereits 90% in einem Netzwerk vertreten sind. Auch haben die meisten Communities fur die Benutzer einen hohen Stellenwert; ein Drittel der Befragten wurde das Angebot stark oder sehr stark vermissen3. Der Web-Informationsdienst alexa.com wies am 08.09.2009 die Sozialen Netzwerkseiten von Facebook.com als die am dritthaufigsten besuchte Seite weltweit aus4. Doch was macht diese Sozialen Netzwerkseiten (SNS) so attraktiv? Welche Motive haben Menschen fur das Anlegen ihres Profils, welchen privaten Nutzen erhoffen sie sich von ihrer Teilnahme an diesen virtuellen Gemeinsc