ISBN-13: 9783638713610 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 158 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Padagogisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit sind die Menschen aktuell von einer Situation bzw. einem Prozess betroffen, die teilweise als "neoliberale Globalisierung" bezeichnet werden, fur die aber auch das Etikett "real existierender Kapitalismus" gewahlt werden kann: Insbesondere nach dem Ende der Blockkonfrontation wird die kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsform als alternativlos bezeichnet und als "Globalisierung" ein Prozess voran getrieben, der in den 1980er Jahren begonnen wurde und seitdem mit steigender Geschwindigkeit ablauft. Damit werden die Rahmenbedingungen kapitalistischen Wirtschaftens verbessert, indem mehr und mehr gesellschaftliche Bereiche in die kapitalistische Verwertung einbezogen werden. Gleichzeitig verscharfen sich jedoch die "Kollateralschaden" der Wirtschaftsform, wie weltweite Umweltzerstorung, Kriege, globale Machtverhaltnisse, Gewalt, Unterdruckung und Migration. Fur die meisten Menschen hat beides negative Auswirkungen. Menschen werden dabei vielfach und umfassend zum Objekt: durch Marktbeziehungen, Tauschlogik, Macht- und Herrschaftsverhaltnisse, strukturelle und offene Gewalt. Dagegen wird mehr und mehr protestiert. Neben 'traditionellen', staatsorientierten, reformistischen, kommunistischen Zielsetzungen, verbreiten sich mehr und mehr auch Ansatze, die Herrschaftsfreiheit, Selbstbestimmung und Emanzipation in den Mittelpunkt stellen. In allen Organisationsformen politischer Arbeit findet dabei auch immer politische Bildung statt - egal ob selbst organisiert oder professionell begleitet. Padagogik, die sich nicht in den Dienst von Herrschafts- und Machtstrukturen stellen will, muss klar die Freiheit und Emanzipation des Einzelnen zum Ziel haben und auch ihre Methoden danach ausrichten. Der Ausbau der subjektorientierten Bildung in der politischen Arbeit ist daher ein m