ISBN-13: 9783638719612 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 84 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, FernUniversitat Hagen (Institut fur Arbeits- und Organisationspsychologie), 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Gesellschaft klagen unzahlige Menschen uber Stress. Im modernen Arbeitsleben ist der Stress sowohl durch die eigene Personlichkeitsstrukur als auch durch Arbeitssituationen bedingt, die sich fur die Beschaffenheit des menschlichen Organismus als belastend erweisen. Die individuelle Lebenssituation aber vor allem auch die Belastungsintensitat der Anforderungen, die an den Einzelnen gestellt werden, wirken sich in ihrer Bedeutsamkeit unterschiedlich auf den jeweiligen Menschen aus. Belastungen oder Gefahrensituationen konnen Prozesse des Korpers in ihren Zusammenwirken beieintrachtigen. Der menschliche Organismus hat die Fahigkeit auf belastende Situationen mit Abwehrmechanismen zu reagieren, die den Korper in einen angeregten Zustand versetzen, um mogliche Gefahren abzuwenden. Diese Manahmen sind in vielen Fallen zweckmaig, um den Organismus vor zu starker Beeintrachtigung zu schutzen. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, in wie fern das Ausma des Handlungsspielraums einer Arbeitstatigkeit einen Einfluss auf das Empfinden oder auf die Verarbeitung von Stress hat. Da fur die Arbeitseffizienz die Arbeitszufriedenheit und - motivation im Unternehmen eine groe Rolle spielt, haben Voruberlegungen zur Arbeitsgestaltung eine wichtige Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit. In Hinblick auf die Fragestellung nach den Bedingungen einer personlichkeitsforderlichen Arbeitsgestaltung nimmt die Diskussion um die Flexibilitatsforderung durch Erweiterung der Handlungsspielraume eine Schlusselstellung ein. Monotonie, Einseitigkeit und hohe Fremdbestimmung - die Kennzeichen einer Tatigkeit mit geringem Handlungsspielraum - begunstigen die Empfindung, einer belastenden Situation ausgesetzt zu sein und somit die Entste