ISBN-13: 9783639729207 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 100 str.
Das Phanomen Mobbing, welches seit Jahren als gesellschaftliches Problem bekannt ist, hat durch den taglichen Gebrauch des Internets an Bedeutung gewonnen. Die Auswirkungen dieses Phanomens zeigen sich vor allem in den psychischen Beeintrachtigungen der Opfer, die in Extremfallen zum Selbstmord des Gemobbten fuhren. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt Cyber-Mobbingfalle einer strafrechtlichen Beurteilung zu unterziehen und so die moglichen Konsequenzen fur die Tater aufzuzeigen. Im ersten Teil werden die Termini Mobbing und Bullying naher erlautert, daruber hinaus werden die diversen Tatmittel des Cyber-Bullying ausfuhrlicher betrachtet. Im zweiten Teil erfolgt sodann die strafrechtliche Beurteilung anhand von Fallbeispielen, dabei finden vor allem Delikte gegen Leib und Leben Beachtung, aber auch jene gegen die Ehre. Auf die mogliche Anwendung der 107a und 107b StGB wird aber allgemein eingegangen. Ferner wird ebenso die Anwendbarkeit des osterreichischen Strafrechts unter Heranziehung des Personalitatsprinzips und des Territorialitatsprinzips disputiert. Abschliessend werden die Ergebnisse der Analyse ausgefuhrt und so die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dieser aufkeimenden Problematik der Jugend auf rechtswissenschaftlicher und politischer Ebene determiniert."
Das Phänomen Mobbing, welches seit Jahren als gesellschaftliches Problem bekannt ist, hat durch den täglichen Gebrauch des Internets an Bedeutung gewonnen. Die Auswirkungen dieses Phänomens zeigen sich vor allem in den psychischen Beeinträchtigungen der Opfer, die in Extremfällen zum Selbstmord des Gemobbten führen. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt Cyber-Mobbingfälle einer strafrechtlichen Beurteilung zu unterziehen und so die möglichen Konsequenzen für die Täter aufzuzeigen. Im ersten Teil werden die Termini Mobbing und Bullying näher erläutert, darüber hinaus werden die diversen Tatmittel des Cyber-Bullying ausführlicher betrachtet. Im zweiten Teil erfolgt sodann die strafrechtliche Beurteilung anhand von Fallbeispielen, dabei finden vor allem Delikte gegen Leib und Leben Beachtung, aber auch jene gegen die Ehre. Auf die mögliche Anwendung der §§ 107a und 107b StGB wird aber allgemein eingegangen. Ferner wird ebenso die Anwendbarkeit des österreichischen Strafrechts unter Heranziehung des Personalitätsprinzips und des Territorialitätsprinzips disputiert. Abschließend werden die Ergebnisse der Analyse ausgeführt und so die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dieser aufkeimenden Problematik der Jugend auf rechtswissenschaftlicher und politischer Ebene determiniert.