ISBN-13: 9783656871606 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Universitat Trier, Veranstaltung: Europa im Zeitalter Karl V., 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu zeigen, da die Stadte nicht nur unbeteiligte Beobachter des Ereignisses, das in der Geschichtsforschung als Bauernkrieg eingegangen ist, unter neueren Gesichtpunkten aber als Revolution des Gemeinen Mannes bezeichnet wird, waren oder Ruckzugsgebiete der Haufen, sondern durch ihre innerstadtische Situation, den gedanklichen Hintergrund ihrer Burger und die Einstellung zur Religion im Ausgang des Mittelalters die Reformation und das Selbstbewutsein, gegen Mistande aufzubegehren, begunstigte. Zu diesem Zwecke erscheint es mir sinnvoll, die Situation der Stadt einfuhrend, moglichst allgemeingultig, zu beleuchten. Hierbei bot die Arbeit von Sven Tode den Hintergrund meiner Ausfuhrungen. Anhand des Beispiels Memmingen erortere ich dann in den Kapiteln 2-3 exemplarisch den Verlauf des Bauernkrieges und zeige auf, wie sich gerade die stadtische Situation in den Zwolf Artikeln, welche in Memmingen verfat wurden, wiederfindet. Insbesondere der erste Teil meiner Arbeit kann keinesfalls einen allgemeingultigen Uberblick uber die Situation in den Stadten bieten, weil die individuellen Faktoren zu zahlreich sind. Dieses Ziel kann also nur annaherungsweise erreicht werden. Der Teil uber die Entwicklung der Reformation und Revolution in Memmingen erstreckt sich uber den Zeitraum der ersten Autonomiebestrebungen des Memminger Rates im Bezug auf kirchliche Belange, bis hin zu der Ausarbeitung der Zwolf Artikel durch die Christliche Vereinigung. Insbesondere hier versuche ich zu verdeutlichen, wie sehr der Sonderweg Memmingens in der Revolution die Entstehung der Zwolf Artikel, die bekanntermaen nicht auf Initiative der Memminger Burger und Bauern entstanden sind, forderte. Spatere revolutionare