ISBN-13: 9783640477036 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Hochschule fur Wirtschaft und Umwelt Nurtingen-Geislingen; Standort Nurtingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits im Jahr 1999 verkundete Altkanzler Gerhard Schroder die Rettung einer der grossten deutschen Baukonzerne - die Holzmann AG. Rund zwei Jahre spater war das Unternehmen endgultig pleite. Ein unruhmliches Ende fur einen Konzern mit einer uber 150-jahrigen Unternehmensgeschichte. Nicht zuletzt aufgrund der globalen Weltwirtschaftskrise werden die Hilfeschreie grosser Unternehmen nach Staatshilfen aktuell immer lauter, da Bankkredite seit der Lehmann Pleite im September 2008 ausserst restriktiv vergeben werden, was auch auf den weltweiten Vertrauensverlust im Interbankenhandel zuruckzufuhren ist. Wahrend angeschlagene Grosskonzerne wie Opel, Schaeffler und Arcandor durch das hohe mediale Interesse der Offentlichkeit in aller Munde sind und in den Reihen der Politik diskutiert werden, stellt sich die Frage, wer sich denn um die strauchelnde Mittelstandler und kleineren Unternehmungen kummert, stellen diese doch gemeinsam 70,5% der deutschen Arbeitsplatze zur Verfugung. So lange die Unternehmen Gewinne erzielen wird die staatliche Deregulierung durch die Lobbyisten forciert - die Karten werden allesamt auf freien Markt" gesetzt, was vor allem in der Finanzwirtschaft zu beobachten ist. Werden im Abschwung Verluste gemeldet, die oftmals primar durch fatale Managementfehler verursacht wurden, so ist sich kaum ein angeschlagenes Unternehmen zu schade beim Staat als Bittsteller vorstellig zu werden. Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren kann keine akzeptable Losung sein. Die Lehmann Pleite im Herbst 2008 war zwar ein warnendes Beispiel, dass man keine einzige bekannte Bank zugrunde gehen lassen kann, ohne eine neue Schockwelle durch die Weltwirtschaft zu jagen, jedoch ist diese Systemrelevanz bei realwirtschaftlich"