ISBN-13: 9783668011298 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 32 str.
Projektarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 2, Universitat Mannheim (Romanistik), Veranstaltung: Projektseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Alltag werden Kulturunterschiede zwischen der eigenen und anderen Kulturen haufig wahrgenommen. Auch in Hinsicht auf die subjektive Lautstarkewahrnehmung, die sogenannte Lautheit (engl. loudness) fallt auf, dass es mehr oder weniger lautstarkeempfindliche Volkergruppen zu geben scheint. Spanien gilt als eines der lautesten Lander der Welt. (Suddeutsche Zeitung 2010: Spanien geht auf die Ohren) Doch was fur Unterschiede stecken dahinter? Immerhin verfugen doch Menschen uber mehr oder minder gleich ausgepragte Sinnesorgane. So ist der Mensch in der Lage, Schall im Frequenzbereich von 16 bis 16.000 Hz wahrzunehmen (Moser 2012:1). Besonders gut horen wir im Bereich zwischen 3.000 und 4.000 Hz. Menschen selbst sind auerdem in der Lage, Gerausche im Frequenzbereich zwischen 80 Hz und 12000 Hz zu erzeugen. Der entscheidende Unterschied, der uns offenbar ausmacht, wird durch die menschliche Lautstarkewahrnehmung (Lautheit) und das Lautstarkeverhalten bestimmt, die individuell variieren und durch vielerlei Einflussfaktoren bestimmt werden. Als Indikator zur Messung der Lautstarke von Volkern wird haufig die Wohnraumlautstarke gewahlt, die wiederum durch Straenverkehrslarm bedingt wird. Es ist davon auszugehen, dass durch die Umgebungslautstarke folglich auch das Lautstarkeverhalten z.B. die Sprechlautstarke beeinflusst wird, was wiederum auf das eigene Lautstarkeempfinden Einfluss nehmen konnte.