ISBN-13: 9783640593224 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 38 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Koblenz-Landau (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Strategien der Meinungslenkung im politischen Sprachgebrauch, Sprache: Deutsch, Abstract: Von 1933-1945 herrschte zwolf Jahre lang eine grausame Diktatur in Deutschland. Die Ideologie-belastete Politik zog sich durch alle Lebensbereiche und wurde mittels Propaganda verbreitet. Samtliche Presseorgane unterlagen einer Gleichschaltung. Das freie Wort wurde so in den Dienst des nationalsozialistischen Groenwahns und der Vernichtung gestellt, Sprache fungierte nun als propagandistisches Werkzeug, um die Bevolkerung auf die vorherrschende Ideologie einzuschworen. Eines der wichtigsten Herrschaftsmittel war diese mundliche und schriftliche Allgegenwart einer auf rassenideologischer und militaristischer und auf Fuhrung und Gefolgschaft fixierten Interpretation von Volk und Gesellschaft, mit der sie bis in die Kriegsjahre Erfolg hatten. Dem gesprochenen Wort wurde in der Offentlichkeit eine groe Bedeutung zugemessen. Bei Massenveranstaltungen wurden groe Teile der Bevolkerung mittels pathetischer Reden auf die Ideologie der Nationalsozialisten eingeschworen und das Denken und somit auch das Handeln des Volkes durch gezielte Manipulation beeinflusst und gesteuert. Doch welche sprachlichen Mittel waren das und wie genau wirkte die Sprachlenkung auf die Menschen? Diese Arbeit wird sich mit Sprachlenkung beschaftigen, welche explizit am Beispiel des Dritten Reiches veranschaulicht werden soll. Nach einigen Begriffserklarungen zur Sprachlenkung im Allgemeinen und zwei kurzen Definitionen zu den Begriffen Sprache und Propaganda folgen theoretische Uberlegungen zum Ideologievokabular. Hinzu kommt eine Betrachtung, wie Sprache als Mittel zu gesellschaftlicher Kontrolle funktioniert. Anschlieend folgen typische Merkmale der Sprache des Nationalsozialismus sowie einige Nennungen von Anordnungen des Propagandaministeriums, da me