ISBN-13: 9783656448273 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: sehr gut, Universitat Wien (Romanistik), Veranstaltung: Seminar: Formen der Sprachenpolitik in Lateinamerika, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Besucher Mexikos nimmt man zuerst einmal eine sehr starke Verbindung zur indigenen Kultur und Herkunft Mexikos wahr. Hinweise und Symbole, die darauf verweisen finden sich auf den wichtigsten Manifestationen der staatlichen Identitat: Als ein deutliches Zeichen dafur ist die mexikanische Nationalflagge sichtbar, auf der die Grundungssage von Tenochtitlan, dem Ursprung der heutigen Ciudad de Mexico zu sehen ist. Die Grundungssage Tenochtitlans und Tempel der alten indianischen Kulturen sind neben revolutionaren Motiven auch die Hauptdarstellungen auf dem groten Mosaik der Welt, das sich auf dem Gebaude der Hauptbibliothek der Universidad Nacional Autonoma de Mexico (UNAM) befindet. Das Museo Nacional de Antropologia beschreibt die Geschichte der Menschen auf diesem Teil des amerikanischen Kontinentes vom Ubergang uber die Behringstrae bis in die Indiohutten im Grenzgebiet zu Guatemala, von denen betont wird, da sie noch heute so bewohnt werden, wie sie ausgestellt sind. Auch im spirituellen Zentrum der mexikanischen Identitat, der Basilica de Guadalupe wird man in dieser Hinsicht fundig. Nicht nur, da bei der Darstellung der Erscheinungsgeschichte immer wieder darauf Wert gelegt wird, da die Gottesmutter als Mestizin (oder in manchen Versionen sogar als Indigena) erschienen ist; der Glockenturm vor dem Neubau der Basilika zeigt den aztekischen Kalender. Der indianische Ursprung scheint den Mexikanern auf den ersten Blick also tatsachlich besonders wichtig zu sein. Und er ist es auch bis zu einem gewissen Grad. Wer sich in die sudlichen mexikanischen Staaten (Oaxaca, Chiapas) begibt, der wird sogar sehr oft meinen, das zu beobachten. ...]