ISBN-13: 9783838680415 / Niemiecki / Miękka / 2004 / 178 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sport - Sportpsychologie, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Nurnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nurnberg (Pflegemanagement), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: Der Bewegungsdrang nimmt zu', so lautet der Titel des Regionalteils der Nurnberger Nachrichten vom 27. November 2003. Der Dauerlauf in seinen unterschiedlichen Variationen gewinnt vor allem bei Senioren zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter kommen wohl zu der Erkenntnis, dass regelmassige und gezielte Bewegung dem Wohlbefinden auch in den spaten Lebensjahren ganz erheblich dient. Dass die uber 60-Jahrigen einen immer grosser werdenden Teil unserer Bevolkerung ausmachen, ist eine Tatsache von eminenter gesellschaftlicher Bedeutung. 1880 waren noch 5% unserer Bevolkerung uber 60 Jahre alt, 1982 waren es bereits 19,6%, im Jahre 2030 sollen es nach Oswald sogar 35% sein. Ein Merkmal unserer heutigen Gesellschaft ist, dass sich die naturlichste Art der Fortbewegung, das Laufen, in grotesker Weise auf kurzeste Gehstrecken reduziert hat. Bewegungsarmut fordert korperliches Gebrechen und seelisches Unwohlsein, degenerative und chronische Erkrankungen sind die Folgen. Begunstigt wird dieser Missstand durch den Fortschritt der Medizin, der zu einer Erhohung der Lebenszeit beitragt aber nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Lebensqualitat. Der Anteil der sportlich aktiven Senioren die Sport treiben' als eine Massnahme sehen, ihr Alter bewusst und gesund zu erleben, ist leider immer noch zu gering. Im Gegensatz zur jungeren Generation, in der dem Gesundheitssport bereits grossere Bedeutung beigemessen wurde, ist dies bei den Senioren noch nicht ausreichend der Fall. Dass Gesundheitssport, Pravention und Rehabilitation auch im Alter eine uberragende Rolle spielen muss, ist unumstritten. Gerade im Hinblick auf die Durchfuhrung Interventionsgerontologischer Massnahmen im Sport sollte dem Dauerlauf hohe Beacht