ISBN-13: 9783656620822 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 28 str.
Fachbuch aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Nurnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nurnberg, Veranstaltung: Teilbereich der Diplomarbeit, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Es handelt sich hierbei um einen Teilbereich der Arbeit uber Sport im Alter und erklart die Methoden der empirischen Sozialforschung, Abstract: Die quantitative und qualitative Forschung unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten, die der Autor im Folgenden naher erlautern wird. Der entscheidende Unterschied liegt im jeweiligen Bezug der beiden Forschungsarten zur Theorie. "Quantitative Studien unterscheiden sich von qualitativen in erster Linie durch die wissenschaftstheoretische Grundposition, den Status von Hypothesen und Theorien sowie dem Methodenverstandnis" (Atteslander 2000, S.77). Das bedeutet, dass der Ausgangspunkt eines quantitativen Meverfahrens immer eine Theorie ist und das Ziel des jeweiligen Erhebungsverfahrens ist es, die Ausgangstheorie beziehungsweise die bestehenden Hypothesen durch die Messung sozialer Tatbestande zu uberprufen, also entweder zu falsifizieren oder als nicht falsifizierbar anzunehmen. Von Beginn an hat man somit einen festen Bezugsrahmen, der die zu erfassenden Tatbestande genau eingrenzt. Dem liegt auch die Annahme zugrunde, dass Soziale Realitat objektiv ist, also von allen Menschen gleich wahrgenommen wird, und dass sie deshalb mittels kontrollierter Methoden erfassbar ist. Die erfassten Daten mussen den Kriterien der Reliabilitat, das heit Zuverlassigkeit, Validitat, das heit Gultigkeit und Reprasentativitat standhalten konnen und auerdem intersubjektiv uberprufbar sein. (vgl. Atteslander 2000, S.77) Aus diesen Hintergrunden und Anspruchen hat sich die Notwendigkeit ergeben, fest strukturierte Beobachtungsschemata zu entwickeln: "Quantitativ orientierte Beobachtungsstudien sind durch eine hochstrukturierte, theoriegeleitete und kontrollierte Wahrneh