ISBN-13: 9783638640206 / Włoski / Miękka / 2007 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 3, Universitat Salzburg (Romanistik), Veranstaltung: Lingua e Spazio, Sprache: Deutsch, Abstract: Im auersten Nordwesten Italiens liegt die autonome Region Valle d′Aosta. Das Aostatal gilt seit Jahrhunderten als beliebtes Durchzugsgebiet. Die Grunde, die aus dem Aostatal eine im ganzen Alpengebiet einmalige Region machen, sind nicht nur in seinen historischen und ethnischen Ursprungen, sondern auch in der Eigenstandigkeit des an zahlreichen landschaftlichen, naturlichen und menschlichen Reizen reichen, im Laufe der Zeiten unversehrt gebliebenen Milieus zu suchen. Trotz Industrialisierung und Tourismus und den damit verbundenen Zuwanderungen fremder Menschen hat sich die Eigenstandigkeit des Valdostaners, stets bewahrt. Zunachst wird das Aostatal hinsichtlich seiner geographischen und landschaftlichen Gegebenheiten vorgestellt. Dabei handelt es sich gleichzeitig um eine soziographische Darstellung, die die verschiedenen Strukturen des Tales mit berucksichtigt. Eine Beschreibung der geschichtlichen Situation ist unabdingbar um den status quo dieser Region verstehen zu konnen. Da di historische Entwicklung in einem direkten Abhangigkeitsverhaltnis zur sprachlichen steht, werde beide Punkte zusammen bearbeitet. Daran anschlieend werden die wirtschaftlichen Verhaltnisse kurz umrissen. Dabei werden vor allem Emigration und Immigration, deren Einfluss auf die sprachliche Entwicklung besonders hervorzuheben ist, berucksichtigt. Danach werden die verschiedenen kulturellen und offentlichen Institutionen, die mogliche Trager einer Zweisprachigkeit darstellen, prasentiert. Das darauf folgende Kapitel beinhaltet eine allgemeine Einfuhrung zur Vitalitat des Franzosischen, Italienischen und Frankoprovenzalischen. Darauf aufbauend wird ein Fazit anhand der von Sabine Claudia Schulz durchgefuhrten Untersuchung formuliert.