ISBN-13: 9783640488131 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 3,0, FernUniversitat Hagen (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Vertiefungsmodul Die Individualisierung der Geschlechter, Sprache: Deutsch, Abstract: Geschlechtsspezifische soziale Ungleichheit wird in der Soziologie oftmals als "neue" Form sozialer Ungleichheit bezeichnet. Erst mit dem Entstehen von sozialen Bewegungen und den Forderungen nach Emanzipation bekam die Kategorie "Geschlecht" im Zusammenhang mit sozialer Ungleichheit in den sozialwissenschaftlichen Bereichen der Frauenforschung und Soziologie eine groere Bedeutung. Mit der vorliegenden Arbeit mochte ich einen Uberblick uber den sozialwissenschaftlichen Diskurs in Bezug auf die Diskussion soziologischer Theorien zu sozialer Ungleichheit und Geschlecht geben. Hierbei gehe ich so vor, dass ich zunachst einleitend eine definitorische Einfuhrung in die Thematik der sozialen Ungleichheit gebe, indem ich mich auf Erklarungsansatze von Jean-Jacques Rousseau, Stefan Hradil und Reinhard Kreckel stutze. Danach nehme ich das Geschlecht als Determinante sozialer Ungleichheit hinzu und beschreibe Aspekte geschlechtsspezifischer sozialer Ungleichheit, indem ich einleitend auf die vorhandene Geschlechtsblindheit in der herrschenden Soziologie verweise. Anschlieend grenze ich die Begriffserklarung weiter ein und gehe naher auf Entwicklungstendenzen der geschlechtsspezifischen Ungleichheit ein. In Kapitel 3 (auch hier gehe ich zunachst auf die stark einseitige Sichtweise auf die Kategorie Geschlecht im Mainstream der klassischen Soziologie ein) beziehe ich mich exemplarisch auf einige soziologische Theorien im Hinblick auf die Analyse sozialer Ungleichheit im Zusammenhang mit Geschlecht: die Klassentheorie und die Individualisierungsthese. In Bezug auf klassentheoretische Ansatze untersuche ich im Speziellen zunachst, ob in der klassischen Soziologie ein Zusammenhang zwischen Klasse und Geschlecht