ISBN-13: 9783656217213 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Universitat des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung "Unter Handeln (action) kann man ein in bestimmten Situationen stattfindendes, motivationsgemaig zustande gekommenes, zielgerichtetes und sozial geregeltes Verhalten begreifen." (Bellebaum, Alfred, Soziales Handeln und soziale Normen, Vallendar 1983, S.20) Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass es in jeder Form von Gesellschaft ein etwas "anderes" Verhalten gibt, das die dort anerkannten Vorschriften und unter Umstanden sogar Normen durchbricht. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf diesem "abweichenden" Verhalten. Dazu werden verschiedene Theorieansatze, die ein "anderes Verhalten" zu ergrunden versuchen, angefuhrt und in ihren Kernaussagen dargestellt. Die Soziologie halt hierfur eine reichliche Menge an untersuchender und erklarender Literatur bereit. Welchen "Wert" unsere erlernten Verhaltensweisen besitzen, richtet sich danach, wofur man sie einsetzt. Dass konnen nicht nur gute, sondern auch schlechte, ja sogar unsittliche Ziele sein. In einem ersten Schritt werden auf die Begrifflichkeiten Werte, Normen und Sanktionen eingegangen, da diese Zusammenhange eine Grundlage fur das "abweichende Verhalten" und der "sozialen Kontrolle" darstellen, um "schlechte" Ziele/Werte uberhaupt zu definieren. Werte sind namlich mit Normen und Verhalten aufs engste Verknupft. Darauf aufbauend werden die Verhaltenstheorien von Emile Durkheim, Robert King Merton und Howard Saul Beckergenauer naher beleuchtet und kritisch betrachtet. Zuletzt wird auf die "Soziale Kontrolle" eingegangen, die alle vorherigen Themen in sich vereint, um abschlieend ein Fazit daraus zu formulieren. Wie im obigen Zitat schon angedeutet, ist unser Handeln nicht willkurlich. Liegen sozial manifestierte Regeln zu Grunde, aus denen wir zielgerichtet ausbrechen wollen? Oder liegt das "Andersartige" doch in unserer Natu