ISBN-13: 9783638879132 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (FB 01-Katholische Theologie), Veranstaltung: Arbeitslosigkeit aus sozialethischer und okonomischer Sicht, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Uberlegungen aus theologischer und okonomischer Perspektive zu einer aktiven Beschaftigungspolitik unter Einbeziehung aller menschlichen Tatigkeitsressourcen (Familienarbeit, unentgeltliche Arbeit etc.). Umfangreiches und weiterfuhrendes Literaturverzeichnis , Abstract: Der Mensch "ist mehr" als seine Arbeit, aber er definiert sich zu einem nicht unbedeutenden Teil uber das, was er tut, uber das, wofur ihm gesellschaftliche Anerkennung zuteil wird. Die Herausforderungen globalisierter Wirtschaftsablaufe haben in den zuruckliegenden Jahrzehnten zu einer Brisanz des Problems "Massenarbeitslosigkeit" gefuhrt, die zu einem Umdenken dessen fuhren kann und fuhren sollte, was mit dem Begriff "Arbeit" eigentlich gemeint ist und welche Zusammenhange bestehen zwischen den gesellschaftlich relevanten, haufigst jedoch unentlohnten Tatigkeiten etwa im Bereich des Gemeinwohls und einer regular entlohnten Erwerbstatigkeit, deren Anerkennung sich zwar nicht nur aber doch zu einem gewissen Teil uber einen "Lohn" ausdruckt. Wie lasst sich aber die unbezahlte, gesellschaftliche Wertschopfung der Familienarbeit, der ehrenamtlichen Tatigkeit "messen" und "entlohnen," ohne dass damit der Begriff "Ehrenamtlichkeit" ad absurdum gefuhrt wird? Aktuelle Ansatze der laufenden politischen Diskussion um das "Grundeinkommen," den "Mindestlohn" um die sogenannten "1-Euro-Jobs" oder eine "Burgerversicherung" in den unter Druck stehenden Sozialsystemen zeigen erste Spuren eines sich vollziehenden Bewusstseinswandels auf, der in engem Zusammenhang steht mit dem christlichen Menschenbild und dem Tatigsein als humanem Ausdruck des eigenen, menschlichen Selbstwertes.