ISBN-13: 9783656516347 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 44 str.
ISBN-13: 9783656516347 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universitat Leipzig (Institut fur Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Theorie und Praxis der Dramaturgie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der im Jahr 2010 veroffentlichte US-amerikanische Psycho-Thriller Shutter Island ist einer der finanziell erfolgreichsten Regie-Darbietungen des amerikanischen Regisseurs Martin Scorsese. Mit einem geschatzten Brutto-Umsatz von 127.968.405 Millionen Dollar allein in den USA reiht sich die Geschichte rund um den US-Marshall Edward - "Teddy" - Daniels in die obere Liga der Hollywood-Filme des Jahres 2010 ein. Eine Besonderheit des Filmes ist die darin angewendete Erzahlweise: Die unzuverlassige Erzahlung. Diese Erzahlform gehort zu den Erzahlmoglichkeiten des postklassischen Hollywood und soll den Zuschauer bewusst auf eine falsche Fahrte locken. Sie soll dem Film somit eine Art Doppeldeutigkeit verleihen. Innerhalb dieser Arbeit wird diese Form der Erzahlung und das uberraschende Filmende - der so genannten last act twist - naher beleuchtet. In Zusammenhang mit dieser Zielsetzung geht die Ausarbeitung der Frage nach der wahren Identitat der Hauptfigur einher. Zudem soll die Analyse klaren, warum das Ende in Shutter Island als last act twist bezeichnet werden kann, obwohl es zunachst so scheint, als ware die Identitat des Protagonisten Edward Daniels letztlich aufgelost. Es wird somit untersucht, welche offensichtlichen und indirekten Hinweise und Zeichen im Filmverlauf auf Doppelidentitat der Hauptfigur hindeuten. Gibt es eventuell zwei Erzahlebenen - ahnlich wie in The Sixth Sense (1999) - und wenn ja, wie werden diese in der Erzahlung miteinander verwoben, beziehungsweise in die Erzahlung eingebaut, sodass Moglichkeiten der Mehrfachinterpretation gegeben sind? Bevor sich diese Arbeit jedoch der narrativen Filmanalyse von Shutter Island zuwendet, wird vorab noch auf die Filmanalyse als Methodik eingegangen, u