ISBN-13: 9781542941228 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 264 str.
ISBN-13: 9781542941228 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 264 str.
Die vorliegende Nachforschung befasst sich mit den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten, die Schweizer zwischen 1883 und 1890 zur Auswanderung ins Land der Mapuche bewegten. Wahrend dieser Periode war das Einwanderungsabkommen zwischen den Regierungen Chiles und der Schweiz inkraft. Insbesondere werden die Ereignisse, die sich mit der Ankunft von Schweizer Auswanderern ins Territorium der Mapuche zugetragen haben, untersucht. Mit der sogenannten "Befriedung der Araucania" (1861 - 1883) hatte die chilenische Regierung diese Gegend militarisch besetzt und ins Staatsgebiet integriert. Andererseits wird die in Berichten der Vizekonsule enthaltene Information analysiert, um die Verantwortlichkeit der damaligen Bundesbehorden bei Entscheidungen zu ermitteln, die Schweizer Siedler direkt betrafen, wie z.B. der Verlust ihrer Landkonzessionen oder Staatsburgerschaft. Andere Untersuchungen zum Thema haben diese Aspekte bisher nicht berucksichtigt. Der zweite Teil arbeitet die zeitgeschichtlichen Fakten auf, die den Siedlungsprozess belegen. Beigezogen wurden Zeugenaussagen, Berichte uber das Alltagsleben, Jahresberichte der Vizekonsule, Briefe an Angehorige, offizielle Mitteilungen sowie Informationen, die im Bundesarchiv in Bern hinterlegt sind. Die Zeitdokumente ermoglichen die Aufarbeitung der Erinnerungen der ersten Schweizer Siedler, deren Nachkommen noch heute im Gebiet der "La Frontera" leben, wie die Araucania auch genannt wird.
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