ISBN-13: 9783640651184 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpadagogik), Note: 1, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Grundschulpadagogik), Veranstaltung: Ausserschulisches Lernen im Heimat- und Sachunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die Schulwandbilder wurden von ca. 1880 bis 1980, also ein gutes Jahrhundert lang, in der Schule als didaktisches Material verwendet. Jede auch noch so kleine Schule besass einige Exemplare davon, welche gerne fur Veranschaulichungs- aber auch fur Dekorationszwecke verwendet wurden. Im Unterricht bestimmten sie lange Zeit sowohl den Unterrichtsgegenstand als auch die Unterrichtsmethode. Historische Quellen wie z.B. alte Unterrichtsvorbereitungen und Handreichungen zeugen davon, wie sehr die Schulwandbilder in die Unterrichtsplanung integriert wurden. Die Schulwandbilder wurden vor allem als Veranschaulichungsobjekte im Unterricht eingesetzt und ersetzten damit zum Teil den Unterrichtsgang. Bunte Wandbilder mussen damals eine magische Wirkung auf Schulkinder ausgeubt haben, da sie in ihrem Alltag sonst wenigen Abbildungen begegneten. Verstandlich ist daher auch, warum sich viele Schuler die alten Wandbilder so gut merken konnten. Bilder wurden in der Geschichte schon immer fur Bildungszwecke benotigt. Leider war die Bildherstellung lange Zeit zu teuer fur einen flachendeckenden Einsatz an Schulen. Da kam die Erfindung eines neuartigen Flachendruckverfahrens, der Lithographie, gerade rechtzeitig zu der Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht im deutschen Kaiserreich. Alte Schulwandbilder konnen heute in Museen und Ausstellungen besichtigt werden. Zum Teil konnen sie aber auch noch an manchen Schulwanden entdeckt werden, wo sie allerdings nur noch den Dekorationszwecken dienen. Im modernen Unterricht kommen sie nicht mehr zum Einsatz. Einige Grunde dafur werden unter anderem in dieser Arbeit genannt. Nachdem die meist aufwendig gestalteten Wandb"