ISBN-13: 9783656233411 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg (Insitut fur Wirtschaftsgeschichte), Veranstaltung: Protoindustrialisierung in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Historiker betrachteten die Industrialisierung als ein groindustrielles, überregionales Phanomen. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass die Weichenstellungen dieser Wirtschaftsphase sich nicht allein durch einen verallgemeinernden Blick auf Stadte und ganze Staaten analysieren lasst. So produzierten in der Frühen Neuzeit bereits viele landliche Regionen für internationale Markte und schufen wichtige Vorbedingungen für eine erfolgreiche Industrialisierung wie die ersten groen wirtschaftlichen Kapitalakkumulationen und schufen früh ein feines Geflecht von Handelsrouten und Marktverbindungen. Das Begriffspaar Proto-Industrialisierung und Industrialisierung suggeriert zunachst, dass es einen konditionellen wie auch chronologischen Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen gibt. Betrachtet man das Paar jedoch genauer, lasst sich feststellen, dass zahlreiche De-Industrialisierungen auch in Gebieten stattfanden, die zuvor eine gut funktionierende Proto-Industrialisierung durchschritten hatten, woraus die Frage entsteht, was für einen erfolgreichen Ubergang von der Proto-Industrie zur Industrie notig war. Daher mochte ich die Frage nach den Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Ubergang von der Proto-Industrie zur Industrialisierung zunachst anhand des der Arbeit zugrunden liegenden Forschungsdesigns der Proto-Industrialisierung und des Forschungsstandes erlautern. Darauf werden die von mir beim Studium der fachspezifischen Lektüre identifizierten relevantesten Punkte für einen erfolgreichen Ubergang von der protoindustriellen Region zu einer industriellen Region vorgestellt und ihre Abhangigkeiten aufgezeigt. Schlielich soll dann im Fazit anhand von pragnanten Beispielen geklart werden, wo sich d