ISBN-13: 9783954250943 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 334 str.
ISBN-13: 9783954250943 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 334 str.
Die R ckwanderung von ehemals aus Ostdeutschland abgewanderten Personen findet als Thema in der Wissenschaft, der Politik und den Medien zunehmend Beachtung. Aus bereits vorliegenden renommierten Untersuchungen geht hervor, dass rund ein F nftel aller urspr nglichen Abwanderer in die Neuen Bundesl nder zur ckgekehrt sind. Bisher bestehen jedoch nur wenige Kenntnisse ber die strukturellen Ursachen und individuellen Beweggr nde, die eine R ckkehr der Akteure nach Ostdeutschland beeinflussen. Mit den immensen Subventionen in den Neuen Bundesl ndern seit der Deutschen Wiedervereinigung haben sich die (arbeitsmarkt-)strukturellen Bedingungen wesentlich verbessert. In diesem Zusammenhang soll in diesem Buch gekl rt werden, ob sich die Strukturbedingungen derart ver ndert haben, dass sie eine R ckwanderung von ehemals aus Ostdeutschland fortgezogenen Personen verursachen. Andererseits k nnen auch individuelle Beweggr nde, die aus der Unzufriedenheit der Akteure mit ihrer Lebenssituation in Westdeutschland resultieren, eine R ckkehr motivieren. Die Kl rung der Frage, ob es strukturelle Ursachen und/oder individuelle Beweggr nde sind, die die R ckwanderung der Akteure bedingen, ist das zentrale Anliegen dieser Studie. In der umfassenden Erkl rung des R ckwanderungsph nomens werden biographische Ver nderungen im Lebensverlauf der Akteure ber cksichtigt und zugleich die Bedeutung des individuell verf gbaren Sozialkapitals sowie der regionalen Verbundenheit im R ckwanderungsprozess untersucht. Die Ermittlung der strukturellen Ursachen und individuellen Beweggr nde, welche die R ckwanderung der Akteure nach Ostdeutschland beeinflussen, erfolgt auf Mikro-Ebene, d.h. durch Befragung der R ckkehrer. In die empirischen Untersuchungen konnten zugleich Personen einbezogen werden, die eine R ckkehr nach Ostdeutschland beabsichtigten, aber seit ihrer Abwanderung in den Alten Bundesl ndern verblieben sind. Aus dem Vergleich beider Befragungsgruppen erfolgt eine Analyse der einzelnen De