ISBN-13: 9783838693972 / Niemiecki / Miękka / 2006 / 160 str.
ISBN-13: 9783838693972 / Niemiecki / Miękka / 2006 / 160 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen, Note: 1,3, AKAD Fachhochschule Stuttgart (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: Eine Euphoriewelle der Moglichkeiten zur atomaren Energiegewinnung uberrannte vor 50 Jahren das Land. Forscher, Betreiber und Befurworter zelebrierten die neue Form der Energiegewinnung. Visionare sahen bereits Fahrzeuge und Lokomotiven mit Kleinstreaktoren ausgerustet, die fossilen Brennstoffe ablosen. Im Laufe der Zeit, als die Risiken dieser Energieform weiter erforscht wurden, sank die Akzeptanz. Der Grad zwischen einer zivilen- und einer militarischen Nutzung wurde immer schmaler. Unglucke wie in Tschernobyl (1986) machten diese Visionen zu Nichte. Reaktorkerne zerbarsten, Strahlenwolken zogen um die Welt. Akzeptanzkrisen, Entsorgungsnote, Kostenexplosionen und vor allem das Sicherheitsrisiko machten die Kernkraft zum Synonym fur eine Hochrisikotechnologie im Sinne der Kritiker. Kaum ein anderes Thema spaltete weltweit so sehr die Nationen, wie die Kernkraft. Als Folge dieses unuberwindbaren Ansehensverlustes und der mangelnden Akzeptanz, beschloss die 1998 amtierende Bundesregierung mit der Koalitionsvereinbarung den Atomausstieg. Der von der Bundesregierung angestrebte Ausstieg aus der Atomenergie wurde im Juni 2000 mit den Energieversorgungsunternehmen formuliert und im April 2002 wurde diese Novellierung im Atomgesetz rechtlich abgesichert. Nach dieser Koalitionsvereinbarung mussen in etwas mehr als zwanzig Jahren, nach und nach alle derzeit noch 17 kommerziellen betriebenen Kernkraftwerke mit einer Leistung von 225.000 MWe (31,7 % der Primarenergie 2003), ca. 40 Forschungs- und Kleinstreaktoren und andere Einrichtungen des Brennstoffkreislaufes, wie Kernbrennstoffver- und -entsorgungseinrichtungen stillgelegt und ruckgebaut werden. Hieraus entsteht ein Gesamtkostenaufwand aller Anlagen im Brennstoffkreislauf von mindestens 53 Mrd. Euro. Eine so unprazise Aussa