Was ist eigentlich ein Wachkoma?.- Die Rehabilitation - und danach?.- Wen benötige ich bei einer Versorgung zu Hause?.- Ich muss mich um mich und andere in der Familie sorgen.- Ich bin doch für Dich verantwortlich.- An was man nicht so alles denken muss.- Gibt es noch Beziehungen?.- Du musst doch mal an die frische Luft.- Ich möchte gerne mit Dir reden.- Lass Dir von mir bei der Pflege helfen.- Das hat Dir doch früher so gut geschmeckt.- Zusammenfassung.- Anhang – Fachverbände.
Jürgen Drebes: Geboren und aufgewachsen in Bochum, nach dem Abitur 1983 Krankenpflegeausbildung im Bergmannsheil Bochum und Stationsarbeit bis 1994. Nach der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung Tätigkeit in leitender Position bis 2001, anschließend angestellt beim Medizinischen Dienst Westfalen-Lippe als Qualitätsprüfer und Gutachter bis 2015. In der Zwischenzeit B.A.-Studium an der Steinbeis-Hochschule Berlin (2010-2014), Fachkrankenpflegeausbildung Intensivpflege und Anästhesie (2013-2015) und M.A.-Studium an der Steinbeis-Hochschule (2014-2016). Heim- und Pflegedienstleitung einer Einrichtung für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen bis 2018, aktuell Lehrkraft mit besonderen Aufgaben an der Hochschule für Gesundheit in Bochum und im Doktoratsstudium an der Universität Witten/Herdecke.
Neben der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung im Jahr 1993/1994 und zum Lehrer für Pflegeberufe (1999) Weiterbildungen unter Anderem zum Pflegeberater/Familiengesundheitspfleger (2012), zum Case Manager (2013) und zum Berufspädagogen im Gesundheitswesen (2016).
Diagnose Wachkoma – Wie geht es weiter?
Dieses Buch richtet sich an Angehörige und Betreuende von Menschen im Wachkoma und geht neben den pflegerischen Aspekten auch auf die sozialen und menschlichen Bedürfnisse der Beteiligten in dieser herausfordernden Lebenssituation ein.
Eine genaue Zahl, wie viele Menschen im Wachkoma zu Hause versorgt werden gibt es nicht. Allerdings erleiden jedes Jahr schätzungsweise bis zu 10.000 Menschen neu eine Hirnschädigung und viele werden im Zustand Wachkoma nach Hause entlassen. Wie bereitet man sich als Angehörige darauf vor? Was genau kommt auf einen zu und wo kriegt man Hilfe?
Wissenschaftlich fundiert und nah am Menschen.
Der Inhalt:
• Begriffe: Was ist eigentlich ein „Wachkoma“?
• Der nächste Schritt: Was passiert nach dem Krankenhaus und der Reha?
• Das Leben neu gestalten: Verantwortung teilen, verschiedene Kommunikationsebenen, Förderkonzepte, Beziehungen, Hilfen
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Christel Bienstein.
Der Autor:
Jürgen Drebes, Fachkrankenpfleger, leitete eine spezielle Einrichtung für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, Pflegeberater, Case Manager und Berufspädagoge im Gesundheitswesen.