ISBN-13: 9783638777247 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritaten, Minoritaten, Note: 1,7, Universitat zu Koln (Seminar fur Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Urbanitat zwischen Zerfall und Erneuerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Struktur der franzosischen Gesellschaft kann als zweigeteilt bezeichnet werden. Ein Problem, das in den letzten Jahren immer deutlicher wurde, ist die soziale Ausgrenzung. Dadurch bedingt haben sich in vielen franzosischen Grossstadten Randgruppenmilieus herausgebildet. Bezeichnend fur diese Milieus ist u.a. der weit unter dem Landesdurchschnitt liegende Lebensstandard. Das eigentliche Stadtleben reduziert sich auf elementare Formen. Die wenigen positiven Ereignisse konnen den fortlaufenden Verfall nicht aufhalten. Die Lebensweise der in die Randbezirke "abgeschobenen" Personen ist mit dem Leben in nordamerikanischen Ghettos vergleichbar. Unruhen, Gewalt und Rassismus bestimmen das Tagesgeschehen. Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entstehung der sozialen Probleme, die von den ausserhalb der Gesellschaft stehenden Personen bewaltigt werden mussen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Rassismus, welcher mit Hilfe des Ansatzes Didier Lapeyronnies bearbeitet wird. Die gegenwartige Situation in Frankreich wird unter den Aspekten der sozialen Abgrenzung, den Vektoren fur gesellschaftliche Beziehungen und den Erscheinungsformen von Rassismus und Diskriminierung beschrieben. Zudem werden Massnahmen aufgezeigt, die der Ausgrenzung entgegenwirken sollen."