ISBN-13: 9783638695107 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 124 str.
ISBN-13: 9783638695107 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 124 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: 1,0, Technische Universitat Berlin (Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht), 154 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Erorterung methodischer Fragestellungen in Bezug auf die Evaluationsmoglichkeiten von DMP's mit Routinedaten der Gesetzlichen Kranken-versicherungen. Um das Verstandnis der Ausfuhrungen spaterer Kapitel zu erleichtern, bietet der erste Teil einen Einblick in die medizinischen Gesichtspunkte der Stoffwech-selkrankheit Diabetes. Dem schliet sich eine kurze Begriffsbestimmung der sich seit Anfang der 90er zunachst in den USA verbreitenden DMP's an. Es wird erlautert, warum Diabetiker von einer Teilnahme an einem DMP profitieren konnen und mit welchen konkreten Manahmen die Verbesserung der Versorgungsqualitat angestrebt wird. Eine umfassende Darstellung der Rahmenbedingungen fur die Programme, worunter beispielsweise der Kassenwettbewerb, der Risikostrukturausgleich und die sektoralen Gegebenheiten fallen, rundet das Kapitel ab. Anschlieend wird gezeigt, inwiefern mehrere Evaluationsarten fur die Bewertung von DMP's herangezogen werden konnen und in welcher Weise diesen gewisse Outcomearten zuordenbar sind. Das funfte Kapitel bietet eine Betrachtung international gesammelter Erfahrungen mit Diabetes-Programmen. Zwei Tabellen stellen fur 11 Studien einen Uberblick uber deren Teilnehmerzahlen, Dauer, Einschlusskriterien und untersuchte Parameter dar. Auf Grundlage dieser allgemeinen Auffuhrung werden alle Studien einzeln vorgestellt, um explizit deren Starken und Schwachen anzusprechen. Von besonderem Interesse sind die Konstruktionen der Vergleichsgruppen, weil nicht randomisierte Studien haufig invalide Ergebnisse liefern, wenn mogliche Selektionsverzerrungen unangepasst in die Analyse miteinflieen. Insgesamt wird sich herausstellen, dass es trotz flachendeckender Verbreitung der Krankheitsmanagementprogramme