ISBN-13: 9783656163046 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 180 str.
ISBN-13: 9783656163046 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 180 str.
Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 5.0 (Schweiz), Universite de Fribourg - Universitat Freiburg (Schweiz), Sprache: Deutsch, Abstract: Anziehend und abstossend zugleich, uben Serienmorder spatestens seit Jack the Ripper eine ambi-valente Faszination aus. Sie sind zu einem festen Bestandteil der postmodernen Kultur geworden, was sich in zahlreichen Buchern, Theaterstucken, Kunstwerken und wissenschaftlichen Seminaren nieder-schlagt, die den Serienmord und damit den Serienmorder thematisieren. Seit den 90er Jahren nimmt sich vor allem der Film immer wieder dieser seriellen Morder an, ins-besondere Hollywood. Jonathan Demmes Romanverfilmung The Silence of the Lambs gilt diesbezuglich als Wegbereiter. Waren Serienmorder als Filmfiguren bis dahin eher selten anzutreffen, finden sie mit dem Welterfolg von The Silence of the Lambs endgultig den Weg ins Mainstreamkino. So folgen auf Hannibal Lecter zahlreiche weitere Filmfiguren in dieser Manier, man denke hier beispiels-weise an Mickey Knox (Natural Born Killers), David Allen Griffin (The Watcher) oder Earl Brooks (Mr. Brooks). Diesen Serienmordern ist gemeinsam, dass sie alle fiktionale, aber realistisch dargestellte Figuren sind, welche aus eigenem Willen toten und deren Handlungen sich in einer Welt abspielen, wie sie auch in der Realitat vorkommen kann. In der Psychologie des Serienmordes spricht man im Falle dieser bewusst handelnden Serienmorder von Psychopathen. Angesichts der regelrechten Uberschwemmung an solchen Serienmorderfiguren seit The Silence of the Lambs, stellt sich die Frage, ob sich die Darstellung derselben im direkten Vergleich seit Hannibal Lecter verandert hat. Die Forschungsfragen dieser Studie lauten deshalb wie folgt: a) Hat sich die Darstellung des mannlichen, fiktionalen, realistisch dargestellten und bewusst handelnden Serienmorders im Hollywoodkino seit Jonathan Demme