ISBN-13: 9783638919500 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,7, Universitat Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Privat und offentlich. Zur politiktheoretischen Konzeptionierung einer Dichotomie II, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das hochste Ziel des Menschen ist seine individuelle Selbstverwirklichung. Jegliches menschliche Handeln hat das Ziel, schlielich etwas Dauerhaftes zu schaffen, in dem sich das Individuum wieder erkennt und zugleich verewigt. Zugleich soll ein jeder aber so handeln, dass andere dadurch nicht behindert werden, gleichsam sich an allgemeinen Normen orientieren. Der deutsche Philosoph und Soziologe Axel Honneth stellt ein normatives Modell auf, welche Voraussetzungen erfullt sein mussen, um die Freiheit zu haben und das Selbstbewusstsein zu besitzen, dieses Ziel zu erreichen. Das von ihm formulierte Ideengebaude - in den Grundzugen basierend auf G. W. F. Hegel und George Her-bert Mead - setzt drei soziale Spharen, diejenige der Liebe, des Rechts sowie der Solidaritat, der reziproken intersubjektiven Anerkennung voraus. Diese seien fur die Herausbildung der "burgerlich-kapitalistischen Gesellschaftsform" verantwortlich. Leider lasst Honneth einen Schritt auen vor; es bleibt uneindeutig, in welchem Bereich, dem des Privaten oder dem der Offentlichkeit, die drei Spharen jeweils angesiedelt sind. Aufschluss gibt uns die Philosophin Hannah Arendt. In ihrem Werk Vita Activa widmet sie ein gesamtes Kapitel der Unterscheidung von Privat und Offentlich und definiert deutliche Differenzen.