ISBN-13: 9783656918950 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Europa ab kaltem Krieg, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar "Geschichte der Tschechoslowakei zwischen Sowjetisierung und samtener Revolution (1945/1948 - 1989)," Sprache: Deutsch, Abstract: Am 29. Juli 1968 wurde das tschechoslowakische Čierna nad Tisou Schauplatz einer Konferenz der hochsten Vertreter der Sowjetunion und der Tschechoslowakei. Čierna war gleichzeitig ein Ort, in dem die russischen Breitspurgleise auf die schmaleren tschechoslowakischen Gleise trafen. Diese Unvereinbarkeit symbolisierte einen tiefgehenden Interessenkonflikt, der die beiden Staaten zu dieser Zeit bewegte. Im Laufe des sogenannten Prager Fruhlings hatte sich 1968 in der Tschechoslowakei eine Demokratisierungsbewegung entwickelt, die dem herrschenden Sozialismus ein menschliches Antliz geben sollte. Die wichtigsten Akteure der Reformbewegung waren Alexander Dubček, Erster Sekretar der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ), Parlamentsprasident Josef Smrkovsky, Ministerprasident Oldřich Černik und Staatsprasident Ludvik Svoboda. Die Arbeit behandelt die Frage, welche Interessen die Reformer und die Reformgegner jeweils verfolgten und mit welchen Mitteln sie diese durchzusetzen versuchten. Was veranlasste die Sowjetunion zu einer militarischen Intervention im August 1968? Ware der Einmarsch vermeidbar gewesen?