ISBN-13: 9783656498735 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Padagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg, Veranstaltung: Schulische Leistungsbeurteilung, Sprache: Deutsch, Abstract: "Eine Reform der Leistungsbewertung ist uberfallig." Diese Aussage betont Dr. Felix Winter, da sich in der schulischen Lernkultur Veranderungen vollzogen haben, die die Kritik an der herkommlichen Leistungsbewertung bekraftigen und eine Reform dieser unterstutzen. Im Folgenden wird ein Uberblick uber die Neue Lernkultur gegeben und das Spannungsverhaltnis aufgezeigt, das zwischen ihr und der herkommlichen Prufungskultur herrscht. In diesem Zusammenhang soll geklart werden, welche Anforderungen an eine 'Neue Prufungskultur' gestellt werden mussen, um im Einklang mit der Neuen Lernkultur zu stehen. Ein Konzept, das immer vergleichend und unterstutzend herangezogen wird, ist das sogenannte Portfoliokonzept. Das Portfolio gilt als ein Instrument der Neuen Lernkultur, das diese widerspiegelt und hilft weiterhin zu etablieren. Die Portfoliomethode, die in Deutschland erstmals in den 1990er Jahren aufgekommen und der mit der Zeit zunehmend mehr Interesse entgegengebracht worden ist, bleibt jedoch ein Konzept mit recht vager Definition, da es zahlreiche Facetten aufzeigt. In den folgenden Ausfuhrungen soll die Frage geklart werden, ob das Portfolio eine gerechtere Form der Leistungsbeurteilung darstellt, da in der Forschung neben Nachteilen auch viele Vorteile betont werden; so verkorpere diese Methode eine Alternative zur herkommlichen Leistungsbeurteilung. Ein Blick in die Praxis soll anschlieend an einem Beispiel verdeutlichen, welche Arbeit hinter diesem Konzept steht und welche Manahmen erfullt werden mussen, um den Schulern eine gerechtere Form der Leistungsbeurteilung zu bieten. In der Literatur finden sich Beispiele von und Erfahrungen mit Portfolios, jedoch wird betont, dass in Deutschland noch keine empirischen Belege fur die