ISBN-13: 9783640413638 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 34 str.
ISBN-13: 9783640413638 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 34 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Padagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 2,3, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die derzeitige Debatte um eine Bildungsreform in Deutschland fokussiert in besonderem Mae auf die Lehrerbildung. Dabei gerat verstarkt auch die Lehrerfort- und -weiterbildung ins Blickfeld. Die politischen Rahmenbedingungen fur diesen Bereich werden auf Bundes- und Landerebene geschaffen, jedoch von verschiedenen Seiten, wie der Europaischen Union und der Organisation fur wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), beeinflusst. Eine erste Sichtung der Literatur zum Thema legt nahe, dass diese Richtlinien zwar durch wissenschaftliche Expertisen, aber selten empirisch fundiert sind. Einen Hinweis darauf gibt beispielsweise auch die Empfehlung des Wissenschaftsrates, die empirische Bildungsforschung in Deutschland auszubauen1. Insbesondere durch den Einfluss verschiedener Interessen-gruppen - Wirtschaftsverbande, Gewerkschaften, Parteien u.a. - auf die Bildungspolitik, birgt eine fehlende empirische Fundierung jedoch die Gefahr, dass sich politische Vorgaben an ideologischen Gesichtspunkten, statt an wissenschaftlich ermitteltem Bedarf orientieren. Die angestrebte Arbeit soll daher die These uberprufen, dass politische Rahmenbedingungen und Richtlinien im Bereich der Lehrerfort- und -weiterbildung in Deutschland gar nicht oder kaum durch empirische Erkenntnisse fundiert sind. Dazu sollen im Anschluss an die Einleitung zunachst die Begriffe -Lehrerfortbildung-, -Lehrerweiterbildung- und -empirisch- definiert werden. Daraufhin werden die politischen Rahmenbedingungen und Richtlinien im Bereich Lehrerfort- und -weiterbildung auf Bundes- und Landerebene dargestellt sowie relevante EU- und OECD-Dokumente analysiert. Soweit dies moglich ist, wird dann herausgearbeitet, worauf sich diese Richtlinien und Empfehlungen stutzen. Die Ergebnisse sollen sch