ISBN-13: 9783638774857 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin, Veranstaltung: Griechische Verfassungstheorie, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Perikles, der im 5. Jahrhundert v.Chr. als langjahriger Stratege massgeblich die Politik der attischen Demokratie mitbestimmt hatte, soll die Demokratie als Volksherrschaft beschrieben haben, wo der Staat nicht auf wenige Burger, sondern auf eine grossere Zahl gestellt ist." Damit benannte er die sowohl in antiker als auch moderner Zeit wohl grundsatzlichsten Wesensmerkmale der Demokratie: die Volksherrschaft und das Prinzip der Mehrheitsherrschaft. Doch so unbestritten diese allgemeinen Prinzipien dem Begriff der Demokratie innewohnen, so unterschiedlich sind und waren bis in die heutige Zeit hinein die Auffassungen daruber, wie diese Volks- und Mehrheitsherrschaft denn auszuuben ist. Und naturlich gibt und gab es auch immer wieder Menschen, die das Wesen und Prinzip der Demokratie nicht nur kritisier(t)en, sondern auch infragestell(t)en. Ein scharfer Kritiker der attischen Demokratie war der griechische Philosoph Platon. In seinem Werk Politikos bezeichnete er die Demokratie als Regierung der Menge, die mit Gewalt oder mit ihrem guten Willen ...] uber die, welche das Vermogen in Handen haben," regiert Politikos 291d-292a]. In dieser geschichtsphilosophischen Arbeit wird hinterfragt, was genau Platon unter dem Demokratiebegriff verstand und was ihn zum Kritiker der Demokratie werden liess."