ISBN-13: 9783638896504 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Einfuhrung in die Sozialisationsforschung, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pubertat gilt als die Phase im Leben eines Menschen, in der er sich sexuell entwickelt und reift, bis er schliesslich korperlich und geistig zur Fortpflanzung in der Lage ist. Doch ist der Begriff Sexualitat" ausschliesslich in Verbindung mit dem Fortpflanzungsgedanken zu verwenden? Masturbation dient nicht der Fortpflanzung, sondern der Triebbefriedigung - und wird trotzdem als Sexualitat verstanden. Bereits das Vorspiel vor dem eigentlichen Akt, das den gesamten Korper einbeziehen kann, wird als Sexualitat beschrieben. Zu welchem Verhalten zahlt man also die Neugier zum eigenen und zu fremden Korpern in den ersten Lebensjahren, wenn nicht zur Sexualitat? Existiert auch bei Kleinkindern eine Form der Sexualitat, die zwar nicht der Fortpflanzung, sehr wohl aber dem Lustgewinn dient? Oder entwickelt sich die menschliche Sexualitat mit ihren facettenreichen Bedurfnissen und Befriedigungsformen wirklich erst in der Pubertat? Bereits bei seinen ersten psychotherapeutischen Behandlungen mit unter Hysterie leidenden Patienten stellte Sigmund Freud wahrend unzahligen Hypnosesitzungen fest, dass die Ursachen hysterischer Symptome oftmals mit lang zuruck liegenden sexuellen Ereignissen bzw. Phantasien in Verbindung stehen. Das war der Anlass fur Sigmund Freud, sich intensiv mit den Phasen der psychosexuellen Entwicklung zu befassen. Seine Thesen und Behauptungen sind allerdings oft kritisiert und deswegen haufig erweitert worden, um sie der ausserlich erkennbaren Lebenswelt eines Kindes anzupassen."