ISBN-13: 9783640124879 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 44 str.
ISBN-13: 9783640124879 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 44 str.
Projektarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,0, Arbeit und Leben, Fachbereich Gesundheitswesen, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die demographische Entwicklung in der BRD ist gepragt von einem steigenden Anteil der uber 60jahrigen an der deutschen Gesamtbevolkerung. Bis zum Jahr 2030 wird ein Anstieg dieser Altersgruppe von derzeit 20% auf rund 35 % prognostiziert. Diese Entwicklung wird begleitet von einer Verkleinerung der Haushaltsgrosse und einer Zunahme der Ein-Personen Haushalte. Meiner Ansicht nach erschwert diese gesellschaftliche Entwicklung, in Kombination mit den bestehenden Altersstereotypen, intergenerative Kontakte besonders im ausserfamiliaren Bereich.Denn diese Gesellschaft, mit einer "Institutionalisierung sozialer Leistungen und Alterssicherung ermoglicht alten und jungen Menschen etwas, das noch nie zuvor in diesem Umfang moglich war: vollig unabhangig voneinander zu leben. Der Zwangscharakter menschlichen Zusammenlebens ist heute vielfach geschwunden...." Hinzu kommen schnelle gesellschaftliche und technologische Veranderungen sowie grosse Anforderungen an die Mobilitat des Individuums. Erfahrungen der alteren Generation, die fur das Uberleben der sozialen Gemeinschaft in der Vergangenheit wichtig waren, haben im Zuge dieser Entwicklung an Bedeutung verloren und so zu einer Schwachung der sozialen Rolle alter Menschen gefuhrt. Gleichzeitig losen sich Jugendliche, durch die gesellschaftliche Entwicklung, aus der Familie, dem taditionellen Lebenszusammenhang der Generationen, heraus. Jung und Alt leben so in voneinander getrennten Bereichen, was eine "wachsende Unkenntnis uber die Lebensbedingungen der anderen, aus der schnell Unverstandnis und Intoleranz entstehen kann," zur Folge hat."